Orbir Linguarum Vol. 16
Legnica
Planmäßige Vermittlung der Strategien zum autonomen Lernen.
Von der Notwendigkeit ein einheitliches Rahmenprogramm zur Einführung von Lerntechniken und –strategien zu entwickeln
46. Siebter Grundsatz: Die Natur macht keinen Sprung, sie geht schrittweise vor.
Auch die Bildung des
Vögelchens hat ihre Stufen, die weder übersprungen noch untereinander
vertauscht werden können, bis das Junge aus dem zerbrochenen Ei ausschlüpft.
Wenn dies geschehen ist, so läßt es die Vogelmutter nicht gleich fliegen und
sein Futter suchen (...). Nun erfordert jedoch jeder dieser Schritte seine
gehörige Zeit, und nicht nur Zeit, sondern auch Abstufung, und auch nicht bloß
Abstufung, sondern eine unabänderliche Stufenfolge (...)
(...)Wenn nämlich das
Ziel und die Mittel, es zu erreichen, und eine Ordnung in diesen Mitteln nicht
festgesetzt werden, so wird leicht etwas übersprungen, die Reihenfolge
verkehrt, die Sache verwirrt...
Aus: Johann Amos Comenius: Didactica magna. (1638) Düsseldorf 1960, S. 94
Johann Amos Comenius war der erste Pädagoge, der so nachdrücklich dafür plädierte, dass der Unterricht schrittweise voranschreiten soll. Sein Grundsatz Die Natur macht keinen Sprung, sie geht schrittweise vor macht deutlich, dass die Natur für Comenius den Wert eines Vorbilds hatte. Ihre Gesetze nachahmend wollte er den Unterrichtsstoff logisch anordnen und stufenweise verteilen, weil „das Vorangegangene überall dem Nachfolgenden den Weg bereitet und das Licht anzündet“[1]. Wie banal es heute auch klingen mag, ist dieser Grundsatz auch für nicht „stoffbezogene“ Bereiche schulischer Bildung relevant. Solch eine Strukturierung und gewisse Progression in der Vermittlung und Anwendung ist unbedingt notwendig nicht nur beim Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten, sondern auch von der Fähigkeit selbstständig zu lernen.
Das Bewusstsein der Notwendigkeit dem Schüler zum selbsttätigen Lernen zu verhelfen ist keineswegs neu. Einen durchaus modernen Ansatz der methodischen Bildung der Schüler findet man bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei den Vertretern der formalen Bildung. 1917 schrieb Hugo Gaudig:
Selbsttätigkeit ist das Kennwort der Methodik der von uns geforderten Schule der Zukunft. Durch Selbständigkeit wird die Schule zur »Arbeitsschule«, d.h. zu der Schule, in der die selbstständige Tätigkeit des Schülers die wesentliche, den Charakter der Schule beherrschende Tätigkeitsform ist. Selbsttätigkeit fordere ich für alle Phasen der Arbeitsvorgänge. Beim Zielsetzen, beim Ordnen des Arbeitsgangs, bei der Fortbildung zum Ziel, bei den Entscheidungen an kritischen Punkten, bei der Kontrolle des Arbeitsganges und des Ergebnisses, bei der Korrektur, bei der Beurteilung soll der Schüler freitätig sein[2].
Selbstständig soll der Schüler auch lernen – und zwar nicht nur in der Schule. Die Autonomie des Lerners wurde zu einem allgemeinen Erziehungsziel, was seine Widerspiegelung in Richtlinien gefunden hat – man vergleiche die allgemeinen Bildungsziele für polnisches Schulwesen[3]. Diese Tatsache hängt eng mit den Entwicklungstendenzen der heutigen Welt zusammen, die von einer drastischen Wissenskrise gekennzeichnet ist. Aufgabe der Schulen ist es jetzt, den Schüler zur Selbstständigkeit im Lernen und Flexibilität im Berufsleben zu erziehen, statt starres Wissen zu vermitteln.
Eine andere Begründung außer der gesellschaftlich-praktischen liefern die Erkenntnisse lerntheoretischer Forschungen (kognitive Psychologie, Konstruktivismus) und schlicht die Unterrichtspraxis. Verschiedene, wenn auch in bestimmten Punkten ähnliche lernerzentrierte Konzepte wie Schülerorientierung, Lernerautonomie, partnerschaftliches Lernen, handlungsorientierter Unterricht[4], Eigenverantwortliches Lernen[5] u.v.a. versuchen „eine Antwort auf die immer sichtbarer werdenden Schwächen traditionellen Unterrichts, Befreiung aus dem einengenden Korsett durch eine stärkere Einbeziehung des SchülerInnensubjekts in die Planung und Durchführung des Unterrichts“[6] zu sein. Sie wollen dabei auch die Tatsache berücksichtigen, dass der Mensch neue Informationen immer in Zusammenhängen speichert, d.h. das bereits vorhandene mit dem hinzukommenden Wissen in Beziehung bringt. Nur strukturiertes und organisiertes Wissen kann später benutzt (also: abgerufen bzw. zum Wiedererkennen von Inhalten gebraucht) werden. Darüber hinaus ermöglicht es die Autonomie, dass jeder Lerner die für ihn effektivsten Lernwege in Anspruch nimmt, also seine Wissenserwerbsprozesse von anderen unabhängig steuern kann.
Um autonom lernen zu können, braucht der Lerner ein geeignetes Werkzeug. Der schon früher erwähnte Hugo Gaudig schrieb: „So paradox das klingen mag: der Schüler muß Methode haben. Dem Lehrer aber muß die Methode, seinen Zögling zur Methode zu führen, eigen sein“[7]. Darunter, was Gaudig „Methode“ nennt, verstehen wir heute verschiedene Verfahren und Strategien, die der Lerner anwenden kann, um seinen Lernprozess zu planen, auszuführen, zu kontrollieren und zu reflektieren. An dieser Stelle muss daran erinnert werden, „daß Lernerautonomie als allgemeines Erziehungsziel, aber vor allem auch als übergeordnetes fremdsprachendidaktisches Lernziel nur dann verwirklicht werden kann, wenn man Lernstrategien im Unterricht einen zentralen Platz einräumt“[8]. Viele von diesen Verfahren werden von erfolgreichen Schülern auch ohne Hilfestellung seitens des Lehrers entwickelt, was zahlreiche Forschungen bewiesen haben. Diejenigen aber, die über keine bzw. ineffektive Strategien verfügen, bleiben oft auf der Strecke und sind auf fremde Hilfe angewiesen. Eine logische Konsequenz dieser Situation ist also die Notwendigkeit, didaktische Maßnahmen zur Förderung und Ausbildung von Lernstrategien mit dem Ziel der Qualitäts- und Effektivitätssteigerung des Lernens zu schaffen. Damit verbinden sich zwei Fragen: Wie sollen die Lernstrategien beigebracht und geübt werden sowie in welchem Moment und in welcher Reihenfolge.
Um eine Antwort auf die erste Frage zu finden, muss man zuerst entscheiden, in welcher organisatorischen Form dies geschieht. Die wichtigsten Möglichkeiten werden in der Literatur[9] aufgelistet und umfassen:
1. ein gesondertes Schulfach,
2. einen Lernhilfekurs,
3. gelegentliche schulinterne Vorträge zum
Thema Lernen,
4. Einbezug des Lernenslehrens in den
Unterricht.
Die meisten Autoren schenken ihre Aufmerksamkeit der letzteren Form, weil der Unterricht besonders günstige Augenblicke anbietet, in denen die Lerntechniken anschaulich, praktisch und in Verbindung zu konkreten Inhalten gezeigt werden können. Rampillon betont die Tatsache, dass es nur unter diesen Umständen möglich ist, die Einführung von neuen Lernstrategien an die Lernstoffprogression anzupassen[10]. Die Vermittlung von Arbeitstechniken soll aber auch das jeweilige Entwicklungsniveau der Schüler berücksichtigen und in Einklang mit der Gesamtheit der im Schulkurs erworbenen Kompetenzen gebracht werden.
Diese Feststellungen führen uns direkt zu der Forderung nach einem einheitlichen Rahmenprogramm zur Einführung von Lerntechniken und -strategien an den einzelnen Jahrgangsstufen. In der Fachliteratur kann man zwar verschiedene, zum Teil auch sehr ausführliche Listen und Raster mit Lehrinhalten zur Realisierung des Lernenslehrens finden[11], es fehlt ihnen jedoch an der Einbettung in den gesamten Sprachkurs. Ein Rahmenprogramm zur Einführung von Lerntechniken und ‑strategien würde dank seines Aufbaus einerseits Anforderungen der allgemeinen Bildungsziele im Bereich Lerntechniken und andererseits die fachspezifisch bedingten Strategien einbeziehen.
Ähnlich wie die Richtlinien für einzelne Schulfächer kann das Lernstrategien-Curriculum die typischen Bestandteile eines Curriculums aufweisen: detaillierte Lernziele, den mit den Lernzielen verbundenen Stoff (also: Strategien und Techniken), Verfahren zum Erreichen der Ziele, Beschreibung der angenommenen Leistungen der Schüler und Evaluationsvorschläge[12]. Ein solches Programm fände seine Anwendung zumal bei der Richtlinienentwicklung für das Fach Deutsch als Fremdsprache und bei der Entwicklung von Lehrwerken und anderen didaktischen Materialien. Auf diese Weise könnte es einen indirekten Einfluss auf den Schulalltag des Deutschunterrichts nehmen, wo die Vermittlung und Einübung von Methoden des autonomen Lernens immer noch viel zu wünschen übrig lässt.
Zwecks einer klaren Übersicht über die einzuführenden Inhalte muss eine Einteilung von Lernstrategien vorgenommen werden. Für ein DaF-Lernstrategien-Curriculum scheint es sinnvoll zu sein, die Klassifikation auf zwei Ebenen durchzuführen.
Einerseits können die Lernstrategien in kognitive, metakognitive, sozial-affektive und ressourcenbezogene Lernstrategien eingeteilt werden[13]. Als kognitive Lernstrategien bezeichnet man Lerntätigkeiten, die der unmittelbaren Informationsaufnahme, -verarbeitung und -speicherung dienen. Das Ziel der metakognitiven Lernstrategien sind Planung des Lernprozesses, Überwachung der Planausführung und Evaluation der Ergebnisse. Soziale Strategien betreffen eine bewusste Wahl der Sozialform des autonomen Lernens. Mit Hilfe von affektiven Strategien kann eigene psychische Verfassung des Lerners beeinflusst werden. Zu den ressourcenbezogenen Lernstrategien, die im Kontext des Deutschunterrichts in der Sekundarstufe eine geringere Rolle spielen, gehören vor allem diejenigen, die der Nutzung von Informationsmaterialien dienen.
Eine weitere Klassifikation von Lernstrategien resultiert aus der Eigenart des Fremdsprachenunterrichts und umfasst den Erwerb von den vier Fertigkeiten sowie den Erwerb der Grammatik und des Wortschatzes. Sie findet ihre Anwendung vor allem im Hinblick auf kognitive Strategien, die sich mit konkreten Inhalten in bestimmten Fertigkeitsbereichen beschäftigen.
Die Struktur der Inhalte innerhalb des Curriculums müsste dem Prinzip des konzentrischen Aufbaus folgen. Bestimmte Methoden und Techniken können in einer mehr oder weniger festgelegten Reihenfolge auf den aufeinanderfolgenden Stufen (Semestern oder Jahrgängen) wiederkehren und unter immer wieder neuen Aspekten bearbeitet werden. Diese Anordnung ermöglicht regelmäßige Wiederholung von kennen gelernten Strategien und zeigt dem Lerner neue Anwendungsbereiche und -möglichkeiten.
Sehr große Bedeutung kann dem strikte methodischen Teil des Curriculums zugeschrieben werden. Trotz eines relativ ausgebreiteten allgemeinen Bewusstseins der Lehrerschaft, dass Lernstrategien unterrichtet werden müssen, wird oft über die unzureichenden Kenntnisse von Methoden zur Einführung von Strategien geklagt. Ein systematisch ausgearbeitetes Curriculum wäre für Schulbuchautoren eine hilfsreiche Quelle von methodischen Vorschlägen zur Arbeit mit den Strategien. Im Zusammenhang damit könnten beispielsweise ein allgemeines Raster für Unterrichtseinheiten vorgestellt werden, in denen einzelne Lernschritte präsentiert werden, bzw. konkrete Unterrichtsentwürfe, die relevante Inhalte des autonomen Lernens thematisieren. Ein solches Strukturmodell für die Unterrichtsgestaltung zeigt Chott (1998). Er nennt vier Grundschritte des Unterrichts, die der Vermittlung, Analyse und der praktischen Anwendung von effektiven Arbeitstechniken und -methoden dienen sollen:
1. Erfassen des Lernablaufs mit und ohne
Anwendung einer Strategie;
2. Perzeption der
Techniken/Methoden/Strategien;
3. Anwendung und Generalisierung durch unterschiedliche
Inhalte;
4. Evaluation und Bewertung der neuen
Strategien.[14]
Einen sehr wichtigen Teil jedes Rahmenprogramms machen die geplanten Leistungen der Schüler und Methoden der Leistungsmessung aus. Dies ist im Falle von Lernstrategien besonders schwierig durchzuführen, weil sich die Effektivität der von den Lernern angewandten Techniken kaum von den Sprachleistungen trennen lässt. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, dem Lehrer entsprechende Messinstrumente in die Hand zu geben. Da ihre Vorbereitung sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, sollte das Programm fertige Muster enthalten, an denen eventuelle Modifikationen ohne weiteres vorgenommen werden könnten.
Die unten präsentierte Liste bildet lediglich einen Ansatz zur Entwicklung
des Lernstrategien-Curriculums für den DaF-Unterricht in der Sekundarstufe
(in Polen sind es die 2. Bildungsstufe der Grundschule und das Gymnasium). Sie
beschränkt sich nur auf ausgewählte Teilbereiche und natürlich auch innerhalb
von denen will keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.
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Strategien |
Lernziele/erwartete Leistungen (Der Schüler soll/kann...) |
Methoden der Vermittlung |
Arbeitsvorschläge |
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Grundschule: 4. Klasse, 1. Semester |
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metakognitive Lernstrategien |
Arbeitsplatzgestaltung zu Hause |
· lernfördernde Umgebung schaffen, · Arbeitsmaterialien sammeln und ordnen, · effektiv zu Hause lernen |
· Präsentation der Vorgehensweisen der Schüler beim Lernen, |
· Beiträge in einer Klassendiskussion, Plakat |
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· |
· Vergleich von Erfahrungen, |
· Tafelübersicht |
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· kritische Überprüfung von spontan entwickelten Lernstrategien,
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· probeweise Anwendung der Strategien und Vergleich ihrer Wirksamkeit in Form eines Fragebogens |
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· |
· Präsentation der Heft- und Portfolio-Führung ,
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· Beispiele von Portfolios zeigen und besprechen, ihre Funktion nennen lassen |
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Arbeitsplanung und Zeitverteilung |
· eigene Arbeit planen, · Arbeit in der Zeit sinnvoll verteilen · systematisch lernen |
· Vergleich der Effekte systematischen und gelegentlichen Lernens, · Arbeit nach einem Zeitplan · praktische Anwendung |
· anhand einer Comicgeschichte Nachteile unsystematischer Arbeit zeigen und mit den Schülern im gelenkten Gespräch alternative Vorschläge erfinden · selbstständig (in Gruppen) einen Zeitplan erstellen · in zwei Kontrollgruppen für einen kurzen Test arbeiten und Ergebnisse anschließend evaluieren |
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Evaluation eigener Lernaktivitäten |
· mit Selbsteinschätzungsblättern arbeiten, · den eigenen Lernprozess fortlaufend evaluieren, · Lernergebnisse selbst bewerten und Schlüsse für die Zukunft daraus ziehen |
· Bekanntmachung mit autonomiefördernden Evaluationsmaterialien und Erklärung ihrer Funktion, |
· auf den aktuellen Stoff bezogene Selbsteinschätzungs- und Selbstbewertungsbögen präsentieren und evtl. mit den Schülern modifizieren, |
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· |
· Darbietung von verschiedenen Methoden der fortlaufenden Kontrolle des Lernprozesses
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· Fragen zum Stoff als Kontrollmittel beim Lernen ausprobieren (Einzelarbeit), · zusätzliche Aufgaben aussuchen und lösen, um festzustellen, ob der Stoff wirklich verstanden wurde, · bestimmte Teile des Lernstoffs einem Klassenkameraden erklären, um eigenes Verständnis zu prüfen, |
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· Präsentation von Selbstbewertungsbögen |
· im Plenum ein Selbstbewertungsbogen analysieren und über Schlussfolgerungen für die Zukunft diskutieren, · Wiederholungen planen und Gedächtnislücken selbstständig ergänzen, |
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Kognitive Lernstrategien:
A) Techniken zum Wortschatzerwerb |
Vokabellernen |
· eine Vokabelkartei anlegen und benutzen, · Lernplakate anwenden, · Vokabelkarten anwenden, · Karten für Lernspiele selbstständig erstellen und anwenden, |
· Erklärung der Techniken (Vokabelkartei, Lernplakate, Lernspiele) |
· zusammen mit den Schülern eine Kartei basteln und Karteikarten vorbereiten, · die Schüler eine bestimmte Gruppe Wörter (z. B. aus der letzten Lektion) auswendig lernen lassen, · mit den Schülern ein Lernplakat zu einem aktuell bearbeiteten Wortschatzbereich anfertigen, · Spielmaterialien für verschiedene Lernspiele (Memo, Domino usw.) vorbereiten und spielen lassen, · anschließend Lerneffekte überprüfen und mit den Schülern besprechen, |
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[1] Comenius, Johann Amos: Große Didaktik. Hrsg. von Andreas Flitner, 2. überarb. Aufl. Düsseldorf 1960. Zurück
[2] Gaudig, Hugo: Die Schule im Dienste der werdenden Persönlichkeit. 3. Aufl. Leipzig 1930 (zit. n. Reble, Albert (Hrsg.): Die Arbeitsschule. Bad Heilbrunn/Obb. 1963, S. 77f.).
[3] Vgl.: Podstawa programowa kszta³cenia ogólnego dla szeœcioletnich szkó³ podstawowych i gimnazjów. Zadania ogólne szko³y. Za³¹cznik nr 1 do rozporz¹dzenia Ministra Edukacji Narodowej z dnia 15 lutego 1999. Warszawa 1999 S. 2, 11, 29.
[4] Vgl. Meyer, Hilbert: Unterrichtsmethoden. 2. Praxisband. 6. Aufl. Frankfurt a/Main 1994.
[5] Vgl. Huth, Manfred: Eigenverantwortliches Arbeiten (EVA) im Bereich Deutsch als Fremdsprache. In: Portal 1997.
[6] ebenda
[7] Gaudig, Hugo: Die Schule im Dienste der werdenden Persönlichkeit. 3. Aufl. Leipzig 1930 (zit. n. Reble 1963, S. 77f.).
[8] Wolff, Dieter: Lernstrategien: Ein Weg zu mehr Lernerautonomie. In: http://www.ualberta.ca/~german/idv/wolff1.htm
[9] zusammengestellt nach: Rampillon, Ute: Lerntechniken im Fremdsprachenunterricht. 3. Aufl. München 1996, S. 129, und: Chott, Peter O.: Das Lehren des Lernens. Förderung der Methodenkompetenz in der (Grund-)Schule. In: PÄD Forum 26. Jg. 11. (1998) H2/April 98, S. 174-180.
[10] Rampillon, Ute: a.a.O. S. 129f.
[11] Chott, Peter O.: a.a.O., oder: Rampillon, Ute: a.a.O. S. 126-128.
[12] Vgl. Komorowska, Hanna: O programach prawie wszystko. Warszawa 1999, S. 53.
[13] O’Malley, J. Michael/Chamot, Anna Uhl: Learning strategies in second language acquisition. Cambridge 1990, S. 137f. Die Autoren unterscheiden übrigens nur zwischen kognitiven, sozial-affektiven und metakognitiven Strategien. Die Hervorhebung der ressourcenbezogenen Strategien (auch wenn sie dort teilweise soziale und affektive Strategien umfassen) nach: Wild, K.-P./Klein-Allermann, E.: Nicht alle lernen auf die gleiche Weise. Individuelle Lernstrategien und Hochschulunterricht. Handbuch Hochschullehre. Bonn 1995.
[14] Nach: Chott, Peter O.: a.a.O.